Deutschland bietet eine breite Auswahl an Seen mit ausgewiesenen FKK-Bereichen. Von der Mecklenburgischen Seenplatte über Brandenburger Waldseen bis zu bayerischen Kiesgruben findet der
Naturismus-Freund in jedem Bundesland geeignete Badeplätze für das textilfreie Badevergnügen in der Natur.
1. Überblick
Bis auf wenige Ausnahmen haben die beliebtesten FKK-Seen einen ausgewiesenen Bereich, an dem man sich offiziell ohne Textil aufhalten darf. Bei der Auswahl der Seen wird besonderer Wert auf Wasserqualität und landschaftliche Umgebung gelegt. Besonders in den ostdeutschen Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hat das FKK-Baden eine lange Tradition aus der DDR-Zeit.
2. Bekannteste FKK-Seen
Zu den bekanntesten FKK-Seen in Deutschland zählen der Müggelsee in Berlin-Köpenick (größter Berliner See, kostenloses Strandbad), der Plötzensee in Berlin (mit FKK-Liegeplatz und Beachvolleyball), der Kulkwitzer See bei Leipzig (bekannt für klares Wasser und karibisches Flair) sowie der Useriner See im Müritz-Nationalpark.
3. Bayern
In Bayern gibt es zahlreiche FKK-Kiesgruben und Badeseen. Bekannte Orte sind der Feringasee in Unterföhring bei München (32 Hektar, größtes Gewässer nahe der Landeshauptstadt), der Birkensee in der Langwieder Seenplatte nordwestlich Münchens sowie der Windachspeicher in Finning zwischen Landsberg und Utting.
4. Nordrhein-Westfalen
Im Großraum Köln und Düsseldorf gibt es mehrere FKK-Seen: der Unterbacher See in Düsseldorf (mit separatem FKK-Bereich am Südstrand, Beachvolleyball, Minigolf), der Bleibtreusee bei Brühl (Wasserski, Wakeboarden, fast überall Nacktbaden erlaubt) sowie die Aggertalsperre im Oberbergischen Land.
5. Rechtliches
Maßgebend für Nacktbaden außerhalb ausgewiesener FKK-Bereiche ist §118 des O (OWiG). Nacktbaden ist ausdrücklich nicht verboten – strafbar macht sich nur, wer sich aus sexuellem Lustgewinn entblößt (Exhibitionismus). In einsamen Wäldern oder auf abgelegenen Wiesen ist FKK daher in der Regel unproblematisch.
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